Markus
Segeln lernen von jemandem, der Verantwortung übernimmt.


In über 25 Jahren auf dem Wasser sind mehr als fünftausend Seemeilen auf Ostsee und Mittelmeer zusammengekommen, darunter mehrere Jahre im finnischen Schärenmeer. Ich habe eine eigene Yacht geskippert und zahlreiche Ausbildungstörns begleitet, auch als Segellehrer. Dazu kommen die klassischen Segelscheine:
Zertifikate sind jedoch nur ein kleiner Teil der Geschichte. Der wesentlichere Teil spielt sich auf See ab.
Wenn du mit mir segelst, wirst du schnell merken: Ich halte das Ruder erstaunlich selten selbst.
Du steuerst. Du navigierst. Du triffst eigene Entscheidungen.
Ich begleite das Ganze aus dem Hintergrund und habe dabei immer ein Auge auf das, was um uns herum passiert.
Das passt ganz gut zum Manatee, das sich gerne durchs Wasser treiben lässt.



Segeln kann mitunter hektisch wirken.
Wind. Strömung. Manöver. Entscheidungen. Verkehr.
Gerade in solchen Momenten ist überraschenderweise etwas anderes wichtiger als Schnelligkeit:
Ruhe.
Ein schönes Kompliment, das ich einmal von einer Crew bekommen habe, war:
Krass, wie du in stressigen Situationen absolut ruhig bleibst!
Meiner Erfahrung nach ist das eine der wichtigsten Eigenschaften eines Skippers. Wenn der Skipper ruhig bleibt, bleibt auch die Crew ruhig. Plötzlich funktioniert dann ein Manöver, das vorher unmöglich schien:
Ich wusste gar nicht, dass das Boot so etwas kann.

Ein besonderer Moment zum Sonnenuntergang auf der Insel Tågholmen im Helsinki-Archipel.
Sisu
Stoische Ruhe ist eine Eigenschaft, die ich während meiner Zeit im hohen Norden entwickelt habe. Ich habe viele Sommer segelnd, oft monatelang, im finnischen Schärenmeer verbracht. Mit Ronja Ryövärintytär
, meiner einen kleinen Yacht, viel Zeit und immer wieder Menschen, die mitsegeln wollten.
Freunde. Bekannte. Auch neue Gesichter.
Irgendwann fiel mir dabei etwas auf: Die Leute kamen einfach mit und nach ein paar Wochen konnten sie plötzlich segeln.
»Wow! Die Leute lernen hier was.«
Rückblickend waren es wohl diese Momente, in dem die Idee für die Manatee Academy entstand.

Selbst ein Roboter entwickelt am Lake Mendota Sehnsucht nach dem Wasser.
Viele Jahre habe ich in der Startup- und Tech-Szene im Norden Europas gearbeitet, vor allem im Produktmanagement für Robotik und Mobilität. Dabei ging es um Produktentwicklung, Businesspläne, Roadmaps und die Frage, wie aus einer Idee ein Produkt ensteht, das Menschen wirklich nutzen und lieben.
Segeln war in dieser Zeit mein Sommer.

Gemeinsam mit Freunden hat sich das Konzept der Manatee Academy auf abgeschiedenen Inseln nach und nach entwickelt, im Hintergrund Ronja Ryövärintytär
.
Die Jahre in der Tech-Welt haben natürlich ihre Spuren hinterlassen.
Selbstverständlich ist digitales Lernen heute Teil der Manatee Academy. Deshalb arbeiten wir mit speziell gestalteten Lernmaterialien, eigenen Apps mit toller User Experience und modernen E-Learning-Elementen, die den Unterricht an Bord ergänzen.
Segeln lernt man zwar auf dem Wasser, aber gute Tools erleichtern die Sache ungemein.
Was fasziniert dich am Segeln?
Jeder Törn ist anders. Es passieren immer Dinge, die du so nicht erwartet hast. Mit jeder Erfahrung wächst auch dein Verständnis für das Meer.
Gleichzeitig ist es die Ruhe. Die Natur.
Einmal hat mir jemand gesagt, dass die Sehnsucht nach dem Meer oft auch eine Sehnsucht nach Tiefe ist. Ich finde diesen Gedanken sehr schön. Vielleicht ist genau das der Grund, warum das Segeln so viele Menschen berührt.
Wie würdest du die Atmosphäre an Bord beschreiben?
Wenn du an Bord kommst, bist du wahrscheinlich voller Vorfreude, aber auch ein bisschen aufgeregt. Schließlich steht am Ende der Woche eine Prüfung an.
Vielleicht fragst du dich:
Schaffe ich das? Kann ich den Kahn wirklich anlegen? Was wird bloß aus der Navigation? Und dann sind da noch die Knoten…Mir ist wichtig, dass du trotzdem nie vergisst, warum du hier bist: Weil Segeln Spaß macht!
Unsere Törns sind Aktivurlaub, kein Bootcamp. Humor und Entspannung gehören genauso dazu wie Manöver und Navigation. Wir probieren Dinge aus, machen Fehler, lernen daraus und wachsen als Crew zusammen.
Welchen Moment auf einem Törn magst du am meisten?
Es gibt diesen Moment am Ende der Woche, wenn der Prüfer von Bord geht, sich vielleicht noch einmal umdreht und sagt:
Gute Arbeit.Damit meint er nicht mich, sondern uns als Crew.
Vor ein paar Tagen standest du vielleicht zum ersten Mal am Steuer. Jetzt manövrierst du eine 45‑Fuß‑Yacht, navigierst uns zur nächsten Bucht und fährst Rettungsmanöver.
Diese Entwicklung von
kein Planzuläuftmitzuerleben, ist jedes Mal faszinierend.Es ist ein bisschen wie ein Vorher-Nachher-Foto – nur auf See.

Markus erklärt mit unglaublicher Ruhe, viel Geduld und vor allem sehr anschaulich. [… Er] ist einfach der geborene Lehrer!

Big thank you to instructor Markus and our skipper Marie for the great vacation in Croatia, the splendid teaching concept and the lots and lots of fun! It was a blast!

Besonders hervorheben möchte ich die Lehrer und Skipper. Ihre Begeisterung für das Segeln und das Unterrichten war spürbar und machte das Lernen zu einem echten Vergnügen.

Markus hat die Theorie sehr gut aufbereitet und erklärt!

Markus ist ein genialer Lehrer, er erklärt alles extrem verständlich und mit einer Ruhe und Hingabe, sodass auch ich keine Angst hatte ständig doofe Fragen zu stellen.
Wenn du mit der Manatee Academy und mir unterwegs bist, lernst du Segeln als Teil der Crew.
Ich begleite dich dabei – mal als Lehrer, mal als Skipper und mal einfach als jemand, der sich gern ein Stück übers Meer treiben lässt.