Im September 2025 habe ich die Manatee Academy als kleines Segel-Startup gegründet.
Die Idee dahinter war einfach:
Können wir modernes Lernen mit einem echten Abenteuer verbinden?
Also nicht nur online.
Nicht im Seminarraum.
Nicht in einer einzelnen Motorbootstunde auf dem nächstgelegenen See.
Sondern auf einer Segelyacht, draußen auf dem Meer.
Segeln ist Praxis.
Wenn du heute in Deutschland einen Sportbootführerschein machst, läuft das meistens so: Erst kommt die Theorie im Schulungsraum oder online, dann ein oder zwei Fahrstunden und schließlich die Prüfung.
Formal funktioniert das.
Doch wenn du später zum ersten Mal auf einer größeren Segelyacht stehst, merkst du schnell: Zwischen dem Führerschein und dem, was jetzt kommt, liegen Welten.
Genau aus dieser Beobachtung ist die Idee der Manatee Academy entstanden. Segeln ist kein theoretisches Fach, das man einfach nur auswendig lernt.
Um eine sichere Skipper:in zu werden, brauchst du drei Dinge:
Viele Ausbildungen konzentrieren sich vor allem auf den ersten Punkt.
Wir sind jedoch der Meinung, dass Segeln erst dann wirklich verständlich wird, wenn alle drei Aspekte zusammenkommen. Und genau das entsteht durch Praxis, Wiederholung und gemeinsames Handeln.
Auf einer Segelyacht wird dein Wissen plötzlich greifbar.
Navigation ist dann keine Rechenaufgabe mehr, sondern die Frage: Wo sind wir eigentlich gerade? Und wo wollen wir hin?
Wetter ist keine Grafik im Lehrbuch, sondern eine Wolkenfront am Horizont. Manöver sind keine hektisch gebrüllten, auswendig gelernten Kommandos, sondern Teamarbeit zwischen Menschen, Natur und Technik.
Deshalb lernen wir dort, wo Segeln wirklich echt ist: an Bord einer Segelyacht.
Segeln funktioniert nur gemeinsam.
Schon viele Menschen sind mit mir mitgesegelt, darunter oft Freunde, die vorher nichts mit Segeln zu tun hatten, aber auch Menschen, die ich erst beim Segeln kennengelernt habe. Eine Woche an Bord verändert etwas: Man lernt sich kennen, entdeckt Stärken und Schwächen, übernimmt gemeinsam Verantwortung und wächst als Crew zusammen.
Mal steuert man.
Mal navigiert man.
Irgendwann merkt man: Segeln ist ein echtes Abenteuer für Generalisten.
Der eine interessiert sich plötzlich für Wetter und Wolkenbilder, die andere für die Technik an Bord, wieder ein anderer legt Musik auf, kocht etwas Leckeres oder findet den perfekten Ankerplatz. Bei klarem Sternenhimmel, irgendwo zwischen zwei Inseln, wird schließlich jedes Gespräch philosophisch.
Genau diese Mischung macht das Segeln so besonders.
Viele entdecken dabei ihre eigene Begeisterung dafür. Die einen lieben die Herausforderung, andere einfach das Unterwegssein auf dem Meer.
Jede und jeder nimmt etwas anderes aus der Zeit an Bord mit. Und oft entstehen dabei nicht nur neue Fähigkeiten, sondern auch Soft Skills und echte Freundschaften. Viele kommen irgendwann wieder zurück an Bord.
Viele Menschen, die mit mir segeln gehen, kommen aus Berufen mit viel Verantwortung. Ihr Alltag ist geprägt von Terminen, Meetings und Bildschirmen.
Auf See funktioniert vieles anders.
Der Wind bestimmt den Rhythmus. Der Kurs ergibt sich aus Beobachtungen und Entscheidungen. Und manchmal endet der Tag einfach dort, wo gerade eine geschützte Bucht liegt.
Diese Ruhe verändert etwas.
Du lernst, genauer zu beobachten, Dinge zu hinterfragen, Entscheidungen bewusst zu treffen und auch unter ungewohnten Bedingungen einen klaren Kopf zu bewahren.
Dabei wirst du merken, dass du Fähigkeiten trainierst, die weit über das Segeln hinausgehen: Aufmerksamkeit, Gelassenheit, Verantwortung und Teamgefühl.
Vielleicht sind es genau diese Dinge, die du aus der gemeinsamen Zeit auf dem Meer mit in deinen Alltag zurücknimmst.
Die Manatee Academy ist aus einer einfachen Beobachtung entstanden.
Zwar bringen viele Segelschulen massenweise Menschen durch eine Prüfung, aber nur wenige begleiten sie auf dem Weg zur echten Seglerin oder zum echten Skipper.
Ich habe Tausende Seemeilen gesegelt und stelle mit jeder weiteren fest, wie viel es noch zu lernen gibt. Als Segellehrer habe ich immer wieder erlebt, wie groß die Lücke zwischen Ausbildung und echter Praxis sein kann.
Darum habe ich die Manatee Academy bewusst als kleine, persönliche Segelschule aufgebaut. Ich verstehe meine Rolle als Trainer und Coach an Bord.
Du kommst mit deinem eigenen Tempo, deinen Fragen und deiner Erfahrung. Gemeinsam gestalten wir deine Zeit an Bord so, dass du möglichst viel daraus mitnimmst: beim Segeln, beim Lernen und manchmal auch einfach beim Dabeisein.
Der Ansatz der Manatee Academy ist deshalb ganz persönlich:
So erhältst du keine standardisierte Ausbildung, sondern eine persönliche Begleitung bei deinen ersten Schritten ins Abenteuer Segeln.
Am Ende der Woche hast du vermutlich deinen Segelschein.
Aber etwas anderes ist wichtiger:
Du wirst ein Gefühl dafür entwickeln, wie sich das Segeln wirklich anfühlt. Du wirst merken, dass du mehr davon willst, aber auch, wie viel es noch zu lernen gibt.
Und vielleicht der Moment, in dem wir gemeinsam den Hafen verlassen, die Segel setzen und du merkst:
Jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer!
Auf den ersten Blick haben die Seekühe wenig mit Segeln zu tun – und doch bewegen sie sich ganz ähnlich wie wir durch das Wasser: ruhig, aufmerksam und ohne Eile. Sie treiben durch warme, geschützte Buchten, beobachten ihre Umgebung und wirken dabei stets tiefenentspannt.
Für mich steht das Manatee deshalb für drei Dinge, die auch das Segeln ausmachen:
Vielleicht passt das Manatee deshalb so gut zu der Idee, dass Segeln keine Eile braucht. Es ist eine Lebensart, eine Art, sich durch die Welt treiben zu lassen.
Hinter der Manatee Academy steht eine einfache Idee und ein Mensch, der seine Leidenschaft für das Segeln gerne weitergibt.
Wenn du mehr über den Gründer Markus erfahren möchtest und wissen willst, wer dein Skipper an Bord ist, findest du hier mehr darüber: